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Tag des Lernens und Lehrens 2016

tag des lernens und lehrens

Erfolgreich Lernen - erfolgreich Lehren

Unter diesem Motto stand der Tag des Lernens und Lehrens am 18.11.16.  Dieser ganze Tag ist dem universitärem Austausch über Lernen und Lehren gewidmet und richtet sich an alle interessierten Personen, die in Studium und Lehre eingebunden sind. Die Tagung findet in der Aula und angrenzenden Räumen im KG I statt.

Auch eine Teilnahme an einzelnen Programmpunkten ist möglich, bitte beachten Sie jedoch, dass die Teilnahme an einem Workshop nur nach Anmeldung möglich ist.

 

Programm:

 
8:45hAnkommen und Registrierung
9:15hGrußworte
9:30h 

Impulsvortrag 1: „Aktives Lernen fördern! – Wie man das (nicht) machen sollte“ (Prof. Dr. Alexander Renkl/Universität Freiburg)
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10:15h  Kaffeepause (mit Poster-Session)
10:45hThemenspezifische Workshops (siehe unten)
 1. Forschungsorientiertes Studium – 
    Studierende an der Forschungscommunity beteiligen 
    (Prof. Dr. Peter Tremp/Pädagogische Hochschule Zürich)
 
2. Service Learning in Theorie und Praxis – Chance und  Möglichkeit der
     Verbindung von Engagement und Lehre
     (Dipl.-Päd. Jörg Miller/Universität Duisburg-Essen)
 3. Förderung von Lernstrategien und selbstreguliertem Lernen bei Studierenden
    (Prof. Dr. Matthias Nückles/Universität Freiburg)
 4. Vorlesungen umdrehen - aber richtig! Flipped Classroom in der Hochschullehre
     (Prof. Dr. Christian Spannagel/Pädagogische Hochschule Heidelberg)
 5. Die Heterogenität von Lernenden nutzen (?!) –
     Herausforderungen,  Potentiale, Strategien.
    (Freiburger Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung/Universität Freiburg)
 6. Qualitätsstandards in der englischsprachigen Lehre
    (Prof. Dr. Patrick Studer/ZHAW Winterthur)
12:45hMittagessen (mit Poster-Session)
14:00hPräsentation der Workshop-Ergebnisse
14:45hImpulsvortrag 2: „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen  für den Lernerfolg“ (Prof. Dr. Rolf Schulmeister/Universität Hamburg)
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15:30hKaffeepause
16:00hStreitgespräch: „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen?“
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16:45hAbschluss und Verabschiedung


Tagesmoderation: Ingolf Baur

Eine Teilnahme an den Vorträgen und der Podiumsdiskussion ist ohne Anmeldung möglich. 

 

Kurzbeschreibung der Workshops: 

Workshop 1: Forschungsorientiertes Studium – Studierende an der Forschungscommunity beteiligen

(Prof. Dr. Peter Tremp/Pädagogische Hochschule Zürich)

 Forschendes Lernen hat den Anspruch, Studium und Lehre in enger Verbindung mit Forschung zu realisieren und damit eine „Didaktik der Hochschule“ zu sein. Wie lässt sich dies bewerkstelligen? Was heisst dies für die Gestaltung einer Lehrveranstaltung oder die Konzeption eines Studiengangs? Doch: Ist nicht jede Lehrveranstaltung an einer forschungsintensiven Universität sowieso „forschungsorientiert“? Im Workshop sollen gemeinsam Wege erarbeitet werden, wie das Studium forschungsorientiert gestaltet werden kann, in dem z.B. Studierende an der Forschungscommunity beteiligt werden.

Praxisbeispiel: Forschendes Lernen im „Practice Research Laboratory (PREX-Lab) (Dr. Dominic Gehring, Institut für Sport und Sportwissenschaft, Universität Freiburg)

 

Workshop 2: Service Learning in Theorie und Praxis – Chance und Möglichkeit der Verbindung von Engagement und Lehre

(Dipl.-Päd. Jörg Miller/Universität Duisburg-Essen)

 Service Learning ist ein praxisbezogenes Lehr-/Lernkonzept, welches auf dem Model des Erfahrungslernens basiert: Studierende bearbeiten in praktischen Projekten konkrete Aufgabenstellungen aus dem zivilgesellschaftlichen Umfeld und bringen dabei universitäre Lehrinhalte problemorientiert zum Einsatz.  Der Workshop führt in die Grundlagen des Konzepts des akademischen Service Learning ein und gibt Tips und Anregungen zur Umsetzung in der eigenen Lehre.

Praxisbeispiel: Freiburg Legal Clinics – Studentische Rechtsberatung (Prof. Dr. Boris P. Paal, M.Jur. (Oxford), Institut für Medien- und Informationsrecht, Universität Freiburg).

 
Workshop 3: Förderung von Lernstrategien und selbstreguliertem Lernen bei Studierenden

(Prof. Dr. Matthias Nückles/Universität Freiburg)

 Angesichts der wachsenden Heterogenität der Studierendenschaft an der Universität sollten Lehrende in der Lage sein, bei ihren Studierenden die Fähigkeit zu eigenständigem bzw. selbstreguliertem Lernen zu fördern. Dieser Workshop gibt einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten, die Lehrende haben, um quasi „nebenbei“ effektive Lernstrategien und selbstreguliertes Lernen im Rahmen ihrer Lehre anzuregen.

Praxisbeispiel: Der Einsatz von Lerntagebüchern als Mittel zur Anregung von Lernstrategien (Prof. Dr. Matthias Nückles/Universität Freiburg)

 

Workshop 4: Vorlesungen umdrehen aber richtig! Flipped Classroom in der Hochschullehre

(Prof. Dr. Christian Spannagel/Pädagogische Hochschule Heidelberg)

 In der Methode Flipped Classroom bereiten sich Studierende mit Hilfe von geeigneten Materialien (insbesondere Vorlesungsvideos) auf die Vorlesung vor (die dann keine mehr ist). In der Präsenzveranstaltung wird dadurch Zeit gewonnen für Diskussionen und gemeinsames Arbeiten. In dem Workshop werden Do's und Don'ts zu der Methode besprochen und Ideen für die Übertragung auf eigene Lehrveranstaltungen entwickelt.

Praxisbeispiel: Flipped Classroom auf E-Learning-Basis: lessons learned (Dr. Martin Mann, Institut für Informatik, Universität Freiburg)


Workshop 5: Die Heterogenität von Lernenden nutzen (?!) – Herausforderungen, Potentiale, Strategien.

(Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung)

 Unter der Leitfrage: „Wie können wir die Heterogenität von Lernenden im Sinne guter Lehre/gelungenen Lernens bzw. gelungener wissenschaftlicher Weiterbildung nutzen?“ möchte der Fachbereich Wissenschaftliche Weiterbildung verschiedene Personen und Perspektiven zusammen und miteinander ins Gespräch bringen. Der Workshop richtet sich an Interessierte aus der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie aus der grundständigen Lehre.

Praxisbeispiel: Praxiserfahrungen aus zwei Freiburger weiterbildenden Masterstudiengängen und Modulstudien in den Bereichen Medizin und Technik (Bettina Couné und Dr. Tobias Schubert)

 

Workshop 6: Qualitätsstandards in der englischsprachigen Lehre
(Prof. Dr. Patrick Studer/ZHAW Winterthur)

 In diesem Workshop geht es um die Frage, wie sich Qualität in der englischsprachigen Hochschullehre definieren und bewerten lässt. Nach einem Vortrag von Prof. Dr. Patrick Studer (ZHAW Winterthur) und einem Praxisbeispiel aus der Universität Freiburg werden die Teilnehmenden basierend auf authentischem Material (Videosequenzen) Qualitätskriterien diskutieren und erarbeiten.

Praxisbeispiel: Das Freiburger Qualitätssiegel für englischsprachige Studiengänge (Dr. Susanne Gundermann und Greg Dubow/Sprachlehrinstitut, Universität Freiburg)

 

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