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IDA-Projekte in Buchform

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Qualitätspakt Lehre

Die  Projekte im Rahmen
des Bund-Länder-Programms
"Qualitätspakt Lehre" werden

 

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FKZ: 01PL11007, 01PL16007
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Kombination von Lehrveranstaltungen der universitären Lehrerausbildung für Studierende am Englischen Seminar mit Fortbildungen für Lehrende an Gymnasien

 PROJEKTLEITUNG

hochbruck.jpg   Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck (Englisches Seminar)

 

  IDA-PROJEKT

Kurzbeschreibung des Konzepts

Das Projekt sah die Verbindung des universitär gestützten Teils der Lehrerausbildung am Englischen Seminar der Universität Freiburg mit einem fachwissenschaftlichen Weiterbildungsangebot für Lehrer/Lehrerinnen im Bereich der Kulturtheorie / Cultural Studies sowie im Bereich Übersetzung / Translation vor. Durch die geplanten Lehrveranstaltungen neuen Typs und der gemeinsamen Aus- und Weiterbildung von Lehramtsstudierenden und bereits praktisch tätigen Lehrer/Lehrerinnen sollten Fachwissenschaft und Fachdidaktik kreativ verknüpft werden. Das Englische Seminar setzte sich auch als Ziel, eine Plattform für die Lehrerfortbildung im Hinblick auf das Konzept des „Life-long Learning“ zu gründen, welche zusammen mit dem Weiterbildungsprogramm die Englischlehrerinnen und -lehrer kontinuierlich auf den neusten wissenschaftlichen Stand bringen soll. Im Fall des Projekterfolgs sollen die kombinierten Lehrveranstaltungen jedes Semester in das Vorlesungsverzeichnis des Englischen Seminars aufgenommen werden.

Projektverlauffoto: sebastian bender

Die Mittel aus dem IDA wurden für eine 50%ige Freistellung von Prof. Dr. Hochbruck durch eine 50% Professurvertretung, für Lehraufträge und befristete wissenschaftliche Hilfskraftstellen verwendet. Weitere Mittel wurden für mehrtägige Blockseminare und den Ausbau der E-Learning Plattform benutzt.

Die von Alison Nagel und Kai Woodfin konzipierte Lehrveranstaltung „Translation on Wikipedia“ wurde erweitert, um spezifisch auch für die Lehre in der gymnasialen Oberstufe einsetzbare Elemente bereitzustellen, gleichzeitig wurde die Veranstaltung für Lehrende am Gymnasium geöffnet. Mehrere Lehrende nahmen an der Veranstaltung regelmäßig teil oder hatten Beobachterstatus. Die ERASMUS-Partneruniversität Aberdeen wurde ebenfalls einbezogen.

Die Lehrveranstaltung „Popular Culture Theory in the Classroom“ wurde neu konzipiert. Diese fand zum ersten Mal im WS 2010/11 als Blended-Learning-Seminar statt, welches zu gleichen Teilen für (Lehramts-)Studierende im Hauptstudium sowie Studierende des Master in British and North American Cultural Studies als auch (in Absprache mit dem Regierungspräsidium) für Lehrende an Gymnasien und Berufsschulen als Weiterbildungsangebot offen war. Der Andrang auf das Seminar war groß. Insgesamt gab es 35 Teilnehmende (davon 17 Studierende) sowie eine Warteliste. Die große Resonanz auf die Veranstaltung bewies, dass die Lehrer/innen großes Interesse haben, ihr Fachwissen aufzufrischen, während die Studierenden ihre fachwissenschaftliche Lehrerausbildung mit didaktischer Praxiserfahrung durch die Mitarbeit an den Schulen der lehrenden Seminarkommilitonen verbinden konnten. Die Veranstaltung war in eine durchgehende E-Learning-Phase sowie zwei Blockseminare am Anfang und am Ende des Semesters aufgeteilt. Der erste Teil fand im November 2010 statt: Die gebildeten Gruppen nahmen ihre Arbeit auf und wechselseitige Treffen / Unterrichtsbesuche wurden vereinbart. 15 Studierende hatten die Möglichkeit, Schulstunden der teilnehmenden Lehrer/innen mitzugestalten. Der zweite Block, für den ein renommierter britischer Fachwissenschaftler als Responder gewonnen werden konnte, fand im Februar 2011 statt. Inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung waren britische und nordamerikanische Kulturtheorien. Studierende und Englischlehrkräfte erarbeiteten sich gemeinsam wissenschaftliche Texte und diskutierten sie in E- Foren und im Blockseminar. Angesichts der positiven Resonanz wird der Kurs im Wintersemester 2012/2013 erneut angeboten. Außerdem wird beabsichtigt, dass eine Wiederholung zumindest alle zwei Jahre auch ohne zusätzliche Mittel stattfindet.

Für die Veranstaltung „Translation on Wikipedia“ gibt es bereits Interesse einer Lehrerin, die mit ihrer Klasse das gesamte Konzept übernehmen möchte. Für „Popular Culture Theory“ soll ein (E-)Handbuch zum Thema entwickelt werden, welches den teilnehmenden Lehrkräften zur Verfügung gestellt wird, damit diese als Multiplikatoren an den Schulen wirken können.

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