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FORUM: Entwicklung von Follow-up Prozessen aus Evaluationsergebnissen

Sie fragen sich, was Sie mit den Ergebnissen von Evaluationen oder Befragungen machen sollen? Welche Schlüsse können gezogen werden und wer kann Maßnahmen zur Weiterentwicklung sinnvollerweise festlegen? Antworten auf diese Fragen liefert das Projekt FORUM.

Im Kern des Projekts steht die Idee, dass Qualitätsentwicklung nur gemeinsam mit allen Beteiligten eines Fachbereichs fruchtbar gemacht werden kann.  Daher sollen alle Zielgruppen (Studierende, Absolvent_innen, Doktorand_innen und Lehrende, Studiendekan_in, Studiengangkoordinator_in) vorab hierarchiefrei und daher getrennt voneinander über  - für sie - relevante Themen diskutieren. Die sogenannten Gruppendiskussionen bauen hierbei aufeinander auf: In einem ersten Schritt werden Studierende, Absolvent_innen und Doktorand_innen diskutieren. Wichtige Themen aus dieser Diskussion werden in einem zweiten Schritt den  Lehrenden, dem/der Studiendekan_in und den Studiengangkoordinator_innen als Grundlage ihrer Diskussion genannt. In einem dritten Schritt werden die Gruppendiskussionen ausgewertet und zusammen mit vorhandenen quantitativen Daten aus dem Fachbereich allen Beteiligten zur Verfügung gestellt. Nun kann - im vierten Schritt - das große abschließende Gespräch stattfinden: Vor dem Hintergrund der quantitativen Befragungsdaten und der qualitativen Gruppendiskussionen werden mit allen Beteiligten gemeinsam Bewertungen vorgenommen und zukünftige Maßnahmen festgelegt.

Mehrwert des FORUMs:                                                                        

  • Themen können in ihrer Komplexität erfasst und differenziert vorgetragen   werden
  • Aussagen werden in einen Kontext gebettet (Hintergründe, Erklärungen und Motive werden diskutiert)
  • Fach- und gruppenorientierte Perspektive
  • Prozessorientierung
  • Offene Interaktion 

 

Das Projekt FORUM richtet sich an alle interessierten Lehreinheiten. Insbesondere Fachbereiche, die ihre internen Maßnahmen der Qualitätssicherung fundieren und weiterentwickeln möchten, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen (first come, first served). Das Projekt ist Teil der Maßnahme "Werkzeugkasten Lehrevaluation", die im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Qualitätspakt Lehre 2" gefördert wird. Die Laufzeit des Projekts ist Oktober 2016 bis 31.12.2020. Personelle Ressourcen stehen in diesem Zeitraum den interessierten Fachbereichen zur Verfügung.

Methodisch wurzelt das Projekt auf Mixed Methods Ansätzen und hat viele qualitative Elemente aus der sogenannten „Dokumentarischen Evaluationsforschung“. Diese Ansätze wurden gewählt, weil sie den Beteiligten ermöglichen, eigene Themen - auch im laufenden Prozess - einzubringen. Zugleich entspricht die Methode der Zielsetzung des Projekts: Eine konstruktive Evaluationskultur wird gemeinsam von den Beteiligten eines Fachbereichs gestaltet und weiterentwickelt.  

 

Kontakt:

Katharina Schneijderberg, M.A.

Tel.: 0761 – 203 67578

Katharina.Schneijderberg@zv.uni-freiburg.de

 

Oliver Hafner, M.A.

Tel.: 0761 - 203 67576

Oliver.Hafner@zv.uni-freiburg.de

 

 

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